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Review: The Punisher  |  Zurück

The Punisher

Spiel: The Punisher
Entwickler: Volition
Vertrieb: THQ
Veröffentlicht: 18.01.2005
Freigabe ab: 18

Genauso wie der heutige „Review: The Punisher“ Film nicht mehr viel mit dem Klassiker (Hauptrolle: Dolph Lundgrun) von damals zu tun hat, genauso wenig haben das neue „The Punisher“ Videospiel und das Spiel von 1991 gemeinsam. Alle orientieren sich jedoch am Comic! Aber Schluss mit Gerede von früher. Im 2005 erschienenen Actionspiel steuern Sie den Ex-Polizisten Frank Castle. Nachdem Verbrecher seine komplette Familie niedermetzelten und er daraufhin Großteile deren Familien niedermetzelte, jagt er nun weitere Verbrecher. Aus der Verfolgerperspektive ballern Sie sich mit unterschiedlichen Waffen durch recht abwechslungsreiche dunkle Levels mit vielen Gegnern. In einer Mission springen Sie beispielsweise mit einem Maschinengewehr aus einem Sarg und nutzen das Überraschungsmoment um alle Mitglieder des Bestattungs-Komitees zu töten. Vom einfachen Mafialaufburschen bis hin zu einem 2 Meter großen, muskulösen Russen (bekannt aus dem Film), bekämpfen Sie alles was ihnen vor die Flinte oder vor die Fäuste läuft. So können Sie nicht nur ballern, sondern auch (nah)kämpfen. Viele Gegner können Sie auf Wunsch sogar erst verhören und Sie dann auf umso grausamere Weise hinrichten. In einem der vielen dunklen Räumen begegnen wir einem Gegner mit Totenschädel-Symbol über dem Kopf. Nach einer kurzen Schießerei greifen wir ihn uns als Schutzschild und zerren ihn unter einen riesigen Ventilator (ebenfalls mit dem Symbol gekennzeichnet). In einem recht simplen Tastendrücken müssen wir dem Verbrecher gezielt Angst machen um Informationen zu erhalten, kurz darauf folgt meist eine kurze Spiel-Sequenz (ähnlich „Review: Manhunt“), in der viel oder sehr viel Blut fließt. Allerdings schaltet das Spiel in eine Art Schwarz-Weiß Modus um. In unserem Beispiel mit dem Ventilator, sehen wir dann „nur“ den Punisher, dafür nicht den sterbenden Gegner, allerdings fallen Fleischstücke von oben hinunter und es fließt, wie eben erwähnt, viel Blut. Übrigens existieren, ähnlich wie in „Manhunt“, mehrere Möglichkeiten die Gegner hinzurichten. Einige Gegner erschießt man „einfach nur“, anderen rammt man ein Messer in den Kopf, wieder anderen schneidet man die Kehle durch oder man schlägt Sie netterweise (nur) Bewusstlos. Hört sich alles brutal an… Ist es auch! Immerhin musste das Spiel sogar in den USA (die in Sachen Gewalt sehr tolerant sind) in einigen Levels durch die oben erwähnten Schwarz-Weiß Szenen mit Kameraschwenks verfremdet werden. Ohne diese kleine Zensur, hätten die Behörden dem Spiel keine Alterseinstufung gewährt und es wäre womöglich nicht erschienen. In Deutschland trat genau dieser Fall ein, da die USK nicht bereit war das Spiel für irgendeine Altersklasse einzustufen. Schade eigentlich. The Punisher (Videospiel) bietet nämlich genauso wie der Film schnelle, einfache, aber ebenso coole Action und hält einige gute Ideen im Spieldesign bereit. Grafisch hat der Titel eher wenig zu bieten, in Bezug auf Gewaltdarstellung ist das Spiel jedoch (fast) gleichauf mit Spielen wie Manhunt. Erwachsene, die den Film mochten oder einfach actionreiche Ballerspiele für Zwischendurch mögen, sollten das Spiel bei einem Importhändler oder bei 18er Auktionen aufsuchen.

Autor: Frank Trautwein
Datum: 23.04.2005

Mehr zum Spiel
Indexlist: The Punisher (amerikansiche Verison)
Systemrequirements: The Punisher