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Review: Puzzle Piraten  |  Zurück

Puzzle Piraten

Spiel: Puzzle Piraten
Entwickler: Three Rings
Vertrieb: Gamigo AG
Veröffentlicht: 14.06.2004
Freigabe ab: ohne Altersbeschränkung

Gut gemacht

Die Besatzung von Gamigo.de hat etwas wirklich Gutes gemacht: Review: Puzzle Piraten nach Deutschland gebracht und verbeitet. In Amerika wird sich schon länger mit Schwert-Puzzles duelliert, und endlich gibt es auch einen deutschen Server, auf den mittlerweile über 5000 Spieler gleichzeitig geschaltet werden. Seit Ende Mai 2004 kann sich jeder die deutsche Beta des Spiels auf der offiziellen Seite www.puzzle-piraten.de herunterladen und ganze 10 Logins oft testen. Eines darf ich jetzt schon verraten: Das Spiel wird hier mit Sicherheit genauso beliebt, wie in unseren Nachbarstaaten, jeder wird mehr oder weniger auf seine Kosten kommen.

Ein Gutes hat das Spiel schon auf dem ersten Blick: Von Hardwareanforderungen kann man hier nicht reden. Das komplette Spiel basiert auf Java und verwendet somit auch nur 2D-Grafiken, also wer bislang Probleme mit den Anforderungen von Onlineboliden, wie z.B. Asherons Call 2 hatte, darf sich hier freuen. Wer es doch genauer wissen möchte: Ab 500 MHz sind Sie dabei, allerdings sollte man eine DSL-Verbindung haben und wegen der hohen gleichzeitigen Spielerzahl (=sehr viel Traffic) am besten auch noch flat.


Auf in die Puzzleschlacht! ...Har har!

In Puzzle Piraten sind Sie ein furchtloser Pirat oder auch eine furchtlose Piratin auf einer von vielen verschiedenen Inseln des weiten Meeres. Das Spiel hat keine eigentliche Story oder Handlung. Ziel ist es, reich, stark und bekannt zu werden. Nachdem Sie sich Ihren individuellen Piraten zusammengestellt haben (es dürfen maximal 3 erstellt werden), starten Sie auf einem Schiff irgendwo im weitem Meer. Hier beginnen Sie Ihr Tutorial, welches wirklich nicht allzu lange ausfällt, also keine Sorge. Anschließend erreichen Sie Ihre Heimatinsel, die Alpha Insel, auf der Sie dann fortan auf sich allein gestellt sind. Im Menü rechts sehen wir, dass sich ein Blick auf das "schwarze Brett" lohnen soll. Hier werden alle Schiffe und Crews aufgelistet, auch Schiffe echter Spieler, die hier ihre Anzeigen abgeben können. So können Sie sich für einen Nebenjob umsehen oder gar gleich einer Crew anschließen. Durch irgendwelche „magischen Winde“ gelangen Sie dann gleich an Bord und können mit Ihrer Arbeit anfangen. Und hier kommen wir auch gleich zum Hauptteil des Spiels - dem Puzzeln. Wenn Sie sich an Bord umsehen, werden Sie schnell feststellen, dass die meisten Plätze schnell vergeben sind. Das wahrscheinlich beliebteste Puzzle ist wohl das Wasser-Pumpen, bei dem entweder horizontal oder vertikal eine Reihe aus mindestens 3 gleichen Wasserklumpen gebildet werden muss. Zwischendurch bekommen Sie auch mal einen Kugelfisch zu greifen, der sich dann aufbläht und alle Klumpen im Umkreis verschwinden lässt. Es gibt noch viele weitere Puzzles und andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Außerdem können Sie andere Piraten zu Puzzeln herausfordern.
Das Spiel lässt sich leicht steuern und das Menü ist auch schnell zu begreifen. Allerdings stören die großen Chatkreise, in denen sich die Spieler befinden, ein wenig. Zusätzlich zu allen anderen Flächen, mit denen man interagieren kann, muss man verflixt aufpassen, wo man nun hinklickt. Musik gibt es leider keine und die Soundeffekte sind auch etwas mager, jedoch passend zur Grafik und vor allem passend zum Spiel.


Nur für echte Puzzler

Das Spiel ist ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch, doch wirklichen Spaß werden nur die absoluten Hardcore-Puzzler haben. Es ist zwar ganz nett sich einer Community anzuschließen und über alltägliche Dinge zu reden, doch das Ziel jedes Piraten ist es ja wohl, reich und berühmt zu werden und auch eines Tages mal sein eigenes Schiff zu besitzen, und dafür braucht man nun mal Kohle, viel Kohle... Das Problem hierbei ist, dass man nur sehr langsam an Geld kommt. Pro Puzzle bekommt man vielleicht eine Hand voll Kupfer oder Silber. Die einzige Möglichkeit etwas schneller an Geld zu gelangen, ist ein anderes Schiff zu kentern. Allerdings kann das auch genauso gut in die Hose gehen, da sich der Feind ja wehren kann (und wird). Am besten ist es wohl, wenn Sie sich Ihr eigenes Bild machen, denn wie anfangs erwähnt, darf jeder die kostenlose Beta für eine gewisse Zeit lang testen. Später soll das Spiel monatlich ca. durchschnittliche 7-10 Euro kosten. Es gibt auch einige Gerüchte, dass man das Spiel für eine Gewisse Zeit abonnieren könne und somit monatlich nur noch etwa 5 Euro bezahlen muss.

Autor: Stefano Albrecht
Datum: Vor Relaunch (stattgefunden am 11.10.2004)

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Galerie: Puzzle Piraten
Systemrequirements: Puzzle Piraten