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Review: Final Fantasy VII  |  Zurück

Final Fantasy VII

Spiel: Final Fantasy VII
Entwickler: Squaresoft
Vertrieb: Eidos Entertainment
Veröffentlicht: 1998
Freigabe ab: 12

Ein ausgezeichnetes Rollenspiel

Die auf der ganzen Welt bekannte und wirklich perfekte Rollenspielreihe Final Fantasy verdreht den Spielern nun schon seit mehr als 10 Jahren die Köpfe, dabei sollte dieses Spiel niemals so berühmt werden. Der Erfinder Hironobu Sakaguchi arbeitete in seinen ersten Tagen als Entwickler für den Konsolengigant Nintendo, allerdings hatte er nie wirklich Erfolg mit seinen Projekten. Eines Tages beschloss er, zu dem großen Konkurrenten Sony zu wechseln. Dort wollte er sein aller letztes Spiel entwickeln: Final Fantasy - und deshalb auch Final, das Letzte. Als das Spiel dann veröffentlicht wurde, schlug es ein wie eine Bombe. Nie hätte er mit so einem gigantischem Erfolg gerechnet. Man beschloss die Reihe unter seiner Obhut fortzusetzen. Einen der besten Teile aus der FF Reihe, den Siebten, gibt es nun auch auf PC. Gegenüber der PS-Version gibt es allerdings fast keinerlei Unterschiede: Ein neues Menü, etwas höhere Auflösungen und die Möglichkeit zum Mogeln - Alles nichts Neues.


Märchenprinz?

In FF VII spielen Sie den jungen Söldner Cloud Strife, der seine eigene Vergangenheit sucht. Ihm stehen viele Freunde zur Seite. Da wäre zuerst Barret, ein großer, protziger Klopper mit einer Gattlingun als rechten Arm, mit der er mächtig austeilen kann, oder die Boxerin, und außerdem Clouds beste Freundin, Tifa und viele, viele mehr. Am Anfang des Spiels befinden Sie sich noch in Midgard, einer hoch industrialisierten Stadt, dessen Bürger den Himmel nie sehen werden, da die ganze Stadt ein Dach über dem Kopf hat. Ihnen gelingt es nach einer Weile aus Midgard zu flüchten und ab da an fängt das Spiel eigentlich erst an. Auf Ihrer Reise finden Sie immer mehr Verbündete, die Sie unterstützen. Schnell stellen Sie fest, dass Ihr eigentlicher Erzfeind nicht Rufus aus der Shinra-CO ist, der die Erde mit seinem Reichtum übernehmen will, sondern Sephiroth, Ihr einst bester Freund und Ausbilder in der Soldat-Legion. Dieser hat sich nämlich im Laufe der Zeit zum Bösen gewandelt. Mit seinem 3 Meter langen Schwert schneidet er alles und jeden, der ihm über den Weg läuft, in tausend Teile. Er ist von seiner Alien-Mutter „Jenova“ ergriffen worden. Diese benutzt ihn nun, um die Erde zu zerstören. Und zwar will Sie das mit einem riesigen Meteroid schaffen. Dieser wird durch die so genannte Substanz oder auch Materia erschaffen, in welcher alle Zauberkräfte liegen. Ihr primäres Ziel ist nun, Sephiroth aufzuhalten und währenddessen Ihre Vergangenheit zu enthüllen.


Alt gewohntes Kampfssystem

FF VII ist seinen Vorgängern treu geblieben, so hat sich das Kampfsystem nicht geändert. Von der PS- zur PC Version gibt es ebenfalls keine Unterschiede. In eine Partie passen genau 3 Charaktere. Diese können Sie beliebig mit den anderen auswechseln, allerdings nur auf der Weltkarte, oder besser gesagt, wenn Ihr „PSE“, Ihr Funkgerät, funktioniert. Dieses können Sie im Menü aufrufen. Charaktere, mit denen Sie lange Zeit nicht kämpfen, bleiben jedoch nicht untätig (im Spielgeschehen heißt es nach dem Ausbruch aus Midgard, dass Sie sich in Teams aufteilen). Sie steigen von selbst Level auf, allerdings nicht so schnell wie Sie und außerdem erlernen diese so keine Limit Attacken (Spezial Attacken).

Achtung: Verlorene Limitattacken können Sie nicht mehr erhalten, also überlegen Sie sich gut, wen Sie trainieren und wen nicht.

Jeder Charakter hat spezielle Skills, die sich nach Levelaufstieg selbst erhöhen. Mit bestimmten Items können Sie jedoch auch gezielt die Skills verbessern. Es gibt verschiedene Ausrüstungsgegenstände, das einzige im Kampf sichtbare ist jedoch nach wie vor die Waffe. Mit den Substanzen, die Sie im Laufe des Spiels finden oder auch kaufen können, vergeben Sie die Zaubersprüche an Ihre Schützlinge. Der größte Unterschied zu den bisherigen Teilen hierbei ist, dass jeder Bestia (Monster) beschwören kann und jeder jeden Zauber beherrschen kann.
Insgesamt ein schnell geläufiges und immer noch erfolgreiches System.


Fazit

Review: Final Fantasy VII ist ein absoluter Rollenspielgenuss unvergleichlicher Basis. Die wirklich fesselnde Story bietet Charaktere für jedermann und so versetzt man sich schnell in das Geschehen hinein. Da dieser Teil jedoch die erste „3D-Umsetzung“ ist, fällt die optische Raffinesse etwas mager aus. An der Grafik soll man ein Rollenspiel jedoch grundsätzlich nie primär beurteilen, so fällt auch dieses „Manko“ unmerklich klein aus. Die PS1-Version unterscheidet sich in keiner relevanten Weise von der PC-Umsetzung und so ist und bleibt dieses Spiel ein unvergessliches Rollenspielerlebnis.
Gehört eindeutig in jede FF-Sammlung!

Autor: Stefano Albrecht
Datum: Vor Relaunch (stattgefunden am 11.10.2004)

Mehr zum Spiel
Galerie: Final Fantasy VII
Systemrequirements: Final Fantasy VII