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Review: Pong  |  Zurück

Pong

Spiel: Pong
Entwickler: Supersonic
Vertrieb: Atari
Veröffentlicht: 1999
Freigabe ab: ohne Altersbeschränkung

Das erste Videospiel

Viele werden es bereits wissen, Review: PONG war das erste Videospiel (Telespiel)... Damals hatte man 1 bzw. auch 2 Joysticks, die man an den Fernseher anschloss. Dann bewegten sich 2 Bretter auf dem Bildschirm auf und ab. Diese wurden vom Spieler bzw. von der CPU gesteuert. Ziel war es einen sich hin und her bewegenden Punkt abzuwehren und am gegnerischen Brett vorbeizukommen um zu punkten. Verdammt simpel, verdammt einfache Grafik, verdammt spaßig. Denn es machte ähnlich wie Tetris verdammt süchtig. Natürlich bot dieses Spiel, wegen keiner Abwechslung, kaum Langzeitmotivation. Das gleiche Spielprinzip in neuer Optik und neuen Spielideen, verpackt in mehrere Levels und Welten, soll das „neue“ Pong bieten. Nach der kleinen Installation (ca. 160 MB) starten sie das Spiel und finden sich nach einer kurzen Sequenz bereits in der Pong-Welt wieder. So startet das Spiel jedes Mal, es gibt kein richtiges „Menü“. Per Druck auf die „Esc“ Taste öffnet sich jedoch das Optionsmenü, indem sie z.B. die Steuerung sowie die Grafik ändern können und erspielte Geheimnisse (!) benutzen.


Viele Levels

Es gibt 7 (+1) versch. Zonen, mit jeweils 1-4 Levels. Die Levels sind als Statuen aufgemacht, die sie anwählen können. Sie müssen jeden Level nach und nach Freischalten. Jeder Level bietet zudem noch 3 versch. Spielstufen (Schwierigkeitsgrade), die sie ebenfalls erst erspielen müssen. Pong bietet auf diese Weise ziemlich viele unterschiedliche, aber trotzdem abwechslungsreiche, Levels. (Fast) jeder Level unterscheidet sich komplett vom Vorangegangenen. Das Grundspielprinzip ist immer gleich. Sie steuern immer einen roten Balken und zu jedem Level gehört ein Ball. Die Umgebung in der sie sich befinden und ihre (Missions-)Ziele sind immer anders. In einem der ersten Levels müssen sie versch. farbige Bälle, die ein Clownskopf ausspuckt, in die farbig passenden Behälter bewegen. In einem anderen Level befinden sie sich auf einer Eisfläche und müssen einen riesigen Puck in das gegnerische Tor schießen, indem sie ihn mit aufgenommenen Bällen abschießen. In wieder einem anderen (schweren) Level müssen sie von Hühnern ausgeschiedene farbige Bälle/Eier in den passenden Kasten bewegen, natürlich mit ihrem kleinen roten Brett/Balken. Meistens spielen sie gegen einen anderen (computergesteuerten) Balken, der versucht den Ball in ihr Tor zu schleudern. Pong bietet aber auch einen Mehrspielermodus. Nicht alle Levels, aber die meisten, lassen sich so mit mehreren Mitspielern bestreiten. Allerdings ist PONG mit Tastatursteuerung, dank weniger Präzision, schlechter spielbar als mit Maus. Man gewöhnt sich aber an beides.


Neue Grafik und Powerups

Pong wurde rundum erneuert und erweitert, was im Hinblick auf den (Uralt)Vorgänger nicht schwer war. Im Gegensatz zum „Klassiker“ biete es eine richtige 3D Grafik, die aber höchstens „Playstation 1“ Standart entspricht. Außer der besagten Grafik und der großen Anzahl an Levels, bietet PONG auch noch versch. Powerups, die ihnen das Spiel erleichtern und ihrem Gegenüber erschweren. Darunter „Schläger“, mit dem ihr Balken den Ball richtig schlagen kann, um ihn noch effektiver zum Gegner zu befördern, weiterhin ein „Greif“ Powerup, mit dem sie den Ball greifen können. Ebenfalls interessant: ein Item mit dem sie die Spielplattform um ca. 40 Grad anheben, und es dem Gegner dadurch umso schwerer fällt den Ball von seinem Tor wegzubekommen. Außer ein paar weiteren Powerups gibt es noch versch. Ereignisse, die auf den Spielfeldern ausgelöst werden können. Sie können z.B. einen Ventilator in Gang setzen, genauso wie riesige Gorillas, die meist dem selben Zweck dienen, nämlich den Ball umso schneller ins generische Tor zu befördern.


FAZIT

Pong ist als Budgetspiel (unter 10 Euro) sicherlich lohnenswert. Es bietet leichte bis wirklich schwere Level mit viel Abwechslung. Weiterhin können sie Geheimnisse entdecken (Freispielen). Im Multiplayermodus können sie gegen Freunde an einem PC “pongen“. Durch die bunte Optik ist das Spiel wohl besonders für Kinder geeignet, dank Suchtpotenzial (geringer wie bei Tetris) und dem wechselnden Schwierigkeitsgrad aber auch Erwachsenen zu empfehlen.


Dieses „Pong“ ist auch für „Playstation/PSone“ erhältlich. Es gibt noch viele andere „Pong“ Spiele für versch. Systeme. Darunter auch Genres, die mit dem Klassiker nichts zu tun haben.

Autor: Frank Trautwein
Datum: Vor Relaunch (stattgefunden am 11.10.2004)

Mehr zum Spiel
Galerie: Pong
Systemrequirements: Pong